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Zugunglück im Tunnel: Einsatzkräfte üben in Forst den Ernstfall

Großübung in Forst: Mitglieder des DRK Eggensteinleopoldshafen transportieren Patienten aus dem entgleisten Zug
Helferinnen und Helfer des DRK OV Eggenstein-Leopoldshafen e.V. versorgen Patienten. Foto: Vanessa Bürkle

Unsere Helferinnen und Helfer stellten sich einer anspruchsvollen Lage bei einer Großübung in Forst. So lief der Einsatz.

Ein entgleister Zug in einem Tunnel, zahlreiche Verletzte und schwierige Einsatzbedingungen: Bei einer groß angelegten Übung in Forst haben Einsatzkräfte aus dem Umkreis am Samstag, den 21. März, den Ernstfall geübt.

Auch wir nahmen mit zwölf Helferinnen und Helfern an der realitätsnahen Großübung teil.

Rund 50 Betroffene im Zug

Kurz nach 23 Uhr erreichte uns die Alarmmeldung, dass auf der Schnellbahnstrecke zwischen Mannheim und Stuttgart ein Zug in einem Tunnel entgleist sei. Rund 50 Personen galten als betroffen.

Die Übung war in zwei Einsatzabschnitte gegliedert: Der westliche Abschnitt konzentrierte sich auf das Tunnelportal nahe der A5 zwischen Forst und Hambrücken, der östliche Abschnitt auf das Tunnelportal zwischen Forst und Ubstadt-Weiher.

Unsere ELW-Gruppe übernahm die Gesamtleitung sowie die übergreifende Koordination beider Einsatzabschnitte. Parallel dazu dokumentierten wir das gesamte Einsatzgeschehen.

Patienten müssen versorgt werden

An beiden Tunnelportalen wurden Behandlungsplätze eingerichtet. Unsere Helferinnen und Helfer bauten dort eine strukturierte Patientenablage auf und halfen bei der Versorgung und Übergabe der Betroffenen.

Die Rettung der „Verletzten“ erfolgte mithilfe von Rettungszügen. Teils konnten sich die Fahrgäste aber auch eigenständig in Sicherheit bringen.

Zusammenarbeit verläuft reibungslos

„Es lief alles super Hand in Hand“, sagte Vanessa Bürkle, stellvertretende Bereitschaftsleiterin des DRK OV Eggenstein-Leopoldshafen.

Die Zusammenarbeit mit Organisatorischem Leiter Rettungsdienst (OrgL), Leitendem Notarzt (LNA) und den Abschnittsleitungen verlief reibungslos.

Der Einsatz zog sich über die gesamte Nacht und endete erst in den frühen Morgenstunden des Sonntags.

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit.